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Lichteinfall und optimale Ausrichtung

Wer sich ein Gerät mit Solarbetrieb oder ein Solarpanel zur Stromerzeugung anschafft, benötigt Sonnenlicht. Davon am besten viel und in dem besten Einfallwinkel, damit die Solarzelle gut geladen werden kann. Der ideale Fall des Einfallwinkels ist aber nicht immer gegeben, bzw. kennen viele Nutzer diese Angabe gar nicht.

Ein wirklich tolles Tool im Internet ist der Rechner für den Einfallswinkel unter folgendem Link: http://www.solarelectricityhandbook.com/solar-angle-calculator.aspx

Nachdem dort Land und die nächstgrößere Stadt eingegeben sind, zeigt der Rechner genau an, welcher Winkel bei welcher Jahreszeit die optimale Sonnenausbeute hergibt. Auch der Überblick pro Monat ist gegeben. So sehen Solarnutzer immer genau, wie das solarbetriebene Gerät ausgerichtet werden muss.
Besonders bei kleineren Geräte, wie zum Beispiel einer Solar Power Bank- das Handy Ladegerät für unterwegs, ist der Einfallswinkel maßgeblich an der maximalen Lichtausbeute beteiligt. Desto mehr Sonnenlicht, umso schneller lädt sich das Gerät auf. Die maximale Stromausbeute geht auch ins Geld, denn wer zum Beispiel Sonnenlicht als Strom in das öffentliche Netz einspeist, der ist natürlich daran interessiert, dass es sich schnell auflädt.

Als allgemeine Richtwerte kann man folgendes beachten:

Im Sommer liegt der ideale Winkel bei 27 °, im Winter bei 55 bis 75 °, im Frühjahr und Herbst liegt der Winkel zwischen 27 und 55 °. Wie schon weiter oben erklärt, bietet der Einfallswinkelrechner die genauere Angabe pro Monat. Die Ausrichtung erfolgt immer Richtung Süden, allerdings ist auch die Ausrichtung nach Südost oder Südwest durchaus vertretbar. So große Auswirkungen auf die Strahlungssumme hat dies nicht.

Eine schlechte Position und ein ungünstiger Winkel können 10 bis 20% der Leistung ausmachen, die verloren geht. Auch die Verschattung ist zu vermeiden. Bereits kleinste Schatten können die Erträge von Photovoltaikanlagen deutlich schmälern. Eine Solarzelle erzeugt Strom, wenn Licht auf sie fällt. Ist ein Teil der Zelle aber verschattet, dann produziert die Zelle keine Energie. Bei einer Kettenschaltung, wie es bei Solaranlagen üblich ist, wird diese unterbrochen, auch wenn nur eine einzige Zelle ohne Sonnenlicht ist.