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Akkulaufzeit verlängern!

Der Akku unseres Smartphones ist irgendwie immer zur falschen Zeit leer. Da ist man gerade im schönsten Spiel oder bei einer wichtigen Unterhaltung mit der besten Freundin oder Freund und der Akku des Smartphones geht rapide leer. Mit ein paar Tricks kann man aber die Akkulaufzeit deutlich verlängern und das Akku damit auch schonen, sowie seine Lebensdauer verlängern.

Es gibt regelrechte Stromfresser am Smartphone und vielen von uns sind sie nicht mal bewusst. Auch sind die Akkuspartipps vergangener Jahre heute nicht mehr anwendbar und können unter Umständen dem Smartphone sogar eher schaden als zuträglich sein.

Fangen wir mit den Akkus an. Früher gab es den bekannten und gleichermaßen gefürchteten Memory Effekt. Dieser bezog sich jedoch auf die Nickel-Metallhydrid-Akkumulatoren, auch kurz NiMH Akkus, oder den Nickel Cadmium Akkumulatoren, auch kurz NiCd Akkus genannt. Die heutigen Smartphones nutzen diese Technologie allerdings nicht mehr. Es ist sogar so, dass das komplette Auf- und Entladen des Akkus den modernen Lithium-Ionen Akkumulatoren, auch kurz Li-Ion Akkus genannt, Schaden zufügen kann. Besonders den älteren Li-Ion Akkus kann diese Art der Ladung zusetzen.

Die Tricks für mehr Akkulaufzeit im Einzelnen

Temperaturen unter 0 Grad Celsius und über 40 Grad Celsius beschleunigen den Alterungsprozess des Akkus unnötig. Die ideale Betriebstemperatur der modernen Akkus liegt bei ca. 20 Grad Celsius.
Den Akku vor dem roten Bereich laden und auch vor dem Erreichen der vollen Ladung bei 100% vom Netzkabel trennen. Ideal wäre es den Akku immer zwischen 30 und 70% zu nutzen.
Aus gleichem Grund über Nacht das Ladekabel nicht in der Steckdose belassen.
Das Display steht bei vielen Usern auf einer sehr hohen Helligkeit. Das frisst natürlich Energie. Also runter mit der Helligkeit und in den Einstellungen das Display runter dimmen. Ein Lichtsensor ist leider noch nicht in allen Modellen eingebaut. Aber er regelt die Helligkeit des Displays automatisch und spart somit Strom.

Bluetooth immer abschalten, wenn es nicht gerade gebraucht wird. Auch GPS saugt den Akku leer.
LTE-Funk nutzt eine höhere Strommenge als das 3G. Alle Nutzer, die sowieso nur das 3G nutze, können das LTE deaktivieren und so den Akku zusätzlich schonen.
Alle automatischen Updates und Synchronisierungen sollten deaktiviert werden. Sie gehen unnötig auf Kosten der Akkureserven.

Push Benachrichtigungen, das zusätzliche Vibrieren beim Klingeln, die Verbindung zum WLAN Netz, das kleine Licht, das über neue Chat Nachrichten informiert und auch die News App, die die wichtigsten Schlagzeilen aufs Handy schickt: Sie alle minimieren die Akkulaufzeit des Smartphones.

Über die Einstellungen der Smartphones lassen sich in der Regel auch die größten Stromfresser leicht herausfinden. Diese können dann nach individuellem Bedarf angepasst also ausgeschaltet werden. Außerdem gibt es Apps, denen erlaubt ist per Einstellungen, dass sie im Hintergrund Daten abfragen können. Diese Berechtigung kann ebenfalls über die Einstellungsoption jederzeit wieder deaktiviert werden.

Abhilfe gegen leere Akkus kann eine Powerbank schaffen. Die Zusatzakkus gibt es auch als Solarmodelle Sie werden über die Steckdose aufgeladen, speichern die aufgeladene Energie ab und können dann zu einem späteren Zeitpunkt bei Bedarf an das Smartphone angeschlossen werden und versorgen es mit frischer Energie.